TUCC this one in your pocket

 

Von SALIM MANSUR

Toronto Sun, April 5, 2008

 

Die Rede des Senators Barack Hussein Obama in Philadelphia über die Rassenproblematik hatte einen dringenden Zweck. Die Katastrophe in seinem Wahlkampf für die US-amerikanische Präsidentschaft sollte abwenden, die die Worte und die Bilder seines Pastors Reverend Jeremiah Wright von der Trinity United Church of Christ verursacht hatten.

Seine Rede war professionell und wurde eloquent vorgetragen. Die liberal-linken Mainstreammedien sendeten immer wieder diese Rede, wie Joe Klein von der Time Magazine, der die Rede als einen "Triumph" feierte.

Obama rettete wahrscheinlich die Chance seiner Kandidatur für die Nominierung zur Präsidentschaftswahl für die Demokratische Partei im August in Denver, indem er jeden um sich herum klarmachte, auf irgendeiner weise mit dem von Hass gefüllten Predigten etwas zu tun zu haben, die sein Pastor regelmäßig über seine Gemeinde an den Sonntagen auf der Südseite Chicagos goss.

In seiner Rede sagte er, er hätte gehört, dass sein Pastor eine "Brandstiftersprache" hielt und die "Größe und Güte unserer Nation" verunglimpfe. Aber angesichts der Geschichte der Sklaverei in Amerika, blieb sein Pastor bedauerlicherweise unvollständig, wie das Land, das noch einiges zu gehen hat, um die Ideale der amerikanischen Verfassung in die Praxis umzusetzen.

Folglich sprach Obama darüber, was Amerika schmerzt und wie seine Kandidatur - obwohl Imperfekt, in Anbetracht seiner persönlichen Geschichte - Amerikanern Hoffnung anböte, näher zu den von den Staatsmännern aus der Zeit der Unabhängigkeitserklärung in Aussicht gehaltenen Sehnsüchten zu kommen.

Ich zweifle, ob "das mittlere" Amerika - patriotisch, stolz, unabhängig und ehrlich - Obama eine Chance für seine lange und flüssige Rede geben wird, den er braucht diese, um von seiner Freundschaft mit dem hasserfüllten Predigthaltenden Pastor abzulenken.

Was Obama nicht tat, trotz seiner rhetorischen Fertigkeit, ist den amerikanischen Leuten zu sagen, dass er die Verbindung mit Wright und TUCC stoppte, sobald er erfuhr, wie tief sein Pastor in dieser Art Theologie, welches besagt, dass afroamerikanische Rassen-Hetzer ihre Karrieren auf soziale Kosten der schwarzen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten gemacht haben, steckt. Das Verlassen von Wright und TUCC vor langer Zeit ohne den grellen Medienschein und großer Bekanntheit hätte einfachen Mut erfordert, dass Obama besaß.

Im Gegenteil, Obama huldigte Wright, erhielt von ihm und von seinen Anhängern Unterstützung und verurteilte ihn erst dann, nachdem sein Fanatismus öffentliche bekannt wurde.

Ich hörte auf, zu Moscheen in meiner Heimatstadt nach dem 9/11 zu gehen - so wie viele andere Moslems es auf ihre ruhige Weise taten, ohne die Öffentlichkeit zu suchen - und sie trennten Beziehungen mit "dem offiziellen Islam“ und seinen Sprechern, die die ungeheuerlichsten Praktiker des Fanatismus sind und mit ihren Reden, welche mit Hass gefüllt sind, Gewalt gut heißen. Der Aufwand war befreiend für mich, weil ich mich von Leuten distanzierte, die im Namen der Religion kriegshetzerische Ideologie postulierten

 Der Pastor von Obama ist bloß ein College-Student im zweiten Jahr, wenn man es mit den Freitagsschmähreden von Islamistischen Imams vergleicht. Diese verfluchen und verurteilen Amerika, Israel, Christen, Juden, Hindus und Moslems, die ihre Lügen zurückweisen.

Die Wright Kontroverse hat Obama als einen weiteren hedonistischen Politiker entlarvt, obwohl er mit einer Silberzunge gesegnet ist. Nur die Naiven werden ihn als einen Staatsmann sehen, der eine Vision in ein neuen Zeitalters trägt.