Stephen Suleyman Schwartz, Unaffiliated/Protestant to Muslim:

Vor mehr als einem Jahr, am 19. Februar 2007, veröffentlichte ich eine Erklärung in Jewcy über

meinen Weg zum Islam

http://www.jewcy.com/dialogue/can_jews_and_muslims_get_along.

Ich bin gebeten worden, die Geschichte meines Übertritts zum Islam in einer einfacheren Form neu zu formulieren. Für viele Menschen in den Vereinigten Staaten ist das offensichtlich erschütternd,  zu hören, dass jemand mit einem "jüdischen" Familiennamen moslemisch wurde. Anderswo wird es normalerweise angenommen, dass ich einen deutschen-christlichen Hintergrund habe. Juden, die auf diese Weise häufig reagieren,  vergessen, dass Leute mit "jüdischen" Familiennamen  nicht  halakhically jüdisch sein können. In meinem Fall kam meine Mutter aus einer protestantisch-christlichen Familie, und obwohl meine Eltern linksgerichtet und antireligiös waren, war der erste Glaube über den ich Kenntnisse gewann, das protestantische Christentum.

Bevor ich Moslem wurde, erforschte ich den Buddhismus, Katholizismus und das Judentum; meine Reise nahm die Form des Lesens und des Studiums an. Aber ich war nicht, was wir in Kalifornien ein „Einkäufer für Gott“ ("shopper for God") nennen. Ich war ein Intellektueller mit  religiösem Glauben, nicht ein „Compulsive joiner“, der ein Haus sucht. In meinem neuen Buch, The Other Islam: Sufism and the Road to Global Harmony

http://www.amazon.com/Other-Islam-Sufism-Global-Harmony/dp/0385518196, ddas am Ende des Sommers 2008 von Doubleday herausgegeben wird, beschreibe ich meine Begegnung mit dem jüdischen Kabbalah als ein Maximalmoment in meiner geistlichen Entwicklung. Aber meine Einführung in Kabbalah - welches tief  beeinflusst von der Islamischen Mystik und des Sufismus ist, dass Kabbalah Sufismus in jüdischen Kleidungsstücken ist -  war eine Brücke zum Islam für mich.

Mein Eintritt in den Islam kann am meisten grundsätzlich wie folgt erklärt werden: Die Islamische Vorstellung des Gottes ist einfacher als das in den anderen monotheistischen Traditionen; der Islamische Pfad zu Gott durch den Sufismus ist am direktesten. Ich liebe das Christentum und das Judentum, aber der Islam ist in seiner Verwerfung ein Anthropomorphismus, d. h. Gleichung der Form des Schöpfers mit der Form des Menschen. Das verkörpert für mich eine Befreiung des Geistes. Der ganze Rest - die Probleme, die die heiligen Juden wegen ihrer kleinen Anzahl, der Infektion des zeitgenössischen Islams mit dem Radikalismus - sind Probleme der menschlichen Geschichte, nicht der Religion. Ich fand im Islam eine Reinheit, die dem Judentum sehr nah ist, aber mit einer universalen Reichweite - Judentum für Nichtjuden, wie Saadiah Gaon argumentiert. Und da ich als ein Nichtjude  geboren bin, winkte dieser Pfad, welches schwieriger für andere scheint, für mich aber einfacher, mir zu. Schließlich, wenn ich ein wenig Unbescheidenheit sein dürfte - haben Christentum und Judentum ein Übermaß an modernen Intellektuellen. Der Islam braucht heute Intellektuelle mehr als Kleriker, Demagogen oder Akademiker. Und so fand ich im Islam einen geistigen und vernünftigen Platz./font>