Die Presse über den Islam
Im Welt Online rezensiert Steffen Reiches herausgegebenen Sammelband „Neu-alter Judenhass“. Es ist „eine tiefgehende Studie zu einem Phänomen, das wir oft nur am Rand der Gesellschaft und der Medien vermuten und das es doch bis in die Mitte der Gesellschaft geschafft hat.“ Die Rede ist vom Antisemitismus, der z.B. in der Berichterstattung wieder zu finden ist. Der Autor bewertet den Sammelband als überaus wichtig.
Der Kölner Stadt-Anzeiger zitiert Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, der für einen kritischen Dialog mit dem Islam plädiert. Er spricht sich zudem für den Moscheebau in Deutschland aus. Was den Konflikt um den Moscheebau in Köln anbetrifft, sagt er: „Nur eine offene Kommunikation ermöglicht es, Vorurteile und Ängste zu überwinden, damit ein solcher Moscheebau in größtmöglichem Einvernehmen mit Andersgläubigen zustande kommt.“
„Islam-Warner Waber wird nicht strafrechtlich verfolgt“ schreibt die Basler Zeitung. Mit seiner Äußerung: „Der Islam ist ein menschenverachtender Glaube mit Sippenhaft, Zwangsheirat und Kindern, die zu Selbstmordattentätern herangezogen werden.“, erreichte er, dass gegen ihn eine Strafanzeige wegen Rassendiskriminierung gestellt worden ist. Die Rechtskommission (RK) des Ständerates lehnt ab, die parlamentarische Immunität Wabers aufzuheben. „Die im Fall Waber zur Diskussion stehende relative Immunität schützt die Abgeordneten vor Strafverfolgung wegen Handlungen, die mit der Amtstätigkeit oder öffentlichen Stellung zusammenhängen. Über ihre Aufhebung müssen die eidgenössischen Räte entscheiden.“ Schreibt die Basler Zeitung.
Die malaysische Soziologin antwortet im Interview mit der taz- Redakteurin Antje Bauer auf die Frage: “(…) viele Europäer meinen, dass Islam und Demokratie unvereinbar sind. Und wirklich sind ja Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit alle repressiv. Hat dieses Repressive etwas mit dem Islam zu tun?”
“(…) Es hat damit zu tun, wie Muslime den Islam benutzen bzw. bestimmte Vorstellungen im Namen des Islams vertreten. Ein Großteil dieser autoritären Haltung geht auf den historischen Bruch zurück, den die meisten muslimischen Länder erfahren haben, die kolonisiert waren und deren Integrität degradiert wurde.”
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